Als besonders problematisch erweist sich in dem Zusammenhang, dass Autofahrer zwar meist ein Gefühl für die Breite ihres Fahrzeugs entwickelt haben, diese aber nicht in Zahlen angeben können. Dabei hilft leider auch ein Blick in die Fahrzeug-Papiere nicht wirklich weiter: Denn dort ist in der Regel die Breite des Fahrzeugs ohne Außenspiegel angegeben. Wie breit ein Fahrzeug tatsächlich ist, bemisst sich jedoch mit Spiegeln.

Diese Unkenntnis über die tatsächliche Fahrzeugbreite kann den Fahrer leicht Geld kosten und ihm Ärger einbringen, warnen die Autoklubs. Im günstigsten Fall droht nämlich ein Bußgeld von 20 Euro, wenn man mit „Überbreite“ erwischt wird. Viel unangenehmer kann dies bei einem Unfall werden, wenn eventuell sogar der Kasko-Versicherungsschutz eingeschränkt wird.

Deshalb empfehlen die Experten allen Autofahrern, sich über die tatsächliche Breite des Fahrzeugs, mit dem sie unterwegs sind, zu informieren. Wer sich dessen nicht gewiss ist und gegebenenfalls auch noch unsicher auf einer linken Baustellenspur auf Autobahnen fühlt – was übrigens laut Umfragen rund der Hälfte aller Autofahrer so geht –, der sollte sicherheitshalber einfach rechts bleiben. Das ist dann weniger riskant für alle Beteiligten und schont die eigenen Nerven.

Grundsätzlich gehören Baustellen-Durchfahrten nicht nur zum Alltag auf Autobahnen, sondern auch zu den Unfallschwerpunkten, wie Sicherheitsexperten warnen. Deshalb raten sie an solchen Passagen zu besonders hoher Aufmerksamkeit und defensiver Fahrweise. Konkret heißt das, Tempolimits einhalten sowie Spurwechsel und Überholmanöver vermeiden. Letzteres gilt ganz besonders für die Ein- und Ausfahrten von Baustellen, wo LKW und Gespanne mehr Platz benötigen.

Und ganz wichtig: Gerade bei solchen Baustellen-Passagen sollte man sich keinesfalls ablenken lassen: Also im Radio keinen neuen Sender suchen oder gar mit dem Handy beschäftigen!

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