Wer zu einer anderen Kfz-Versicherung wechseln will, hat auf die Wechselfrist aufzupassen. Denn vor dem Wechsel muss zuvor die bestehende Kfz-Versicherung gekündigt worden sein. Dies ist in der Regel nur zum Auslaufen des Vertrages möglich, sofern es keinen Grund für eine außerordentliche Kündigung gibt, wie etwa ein Schadensfall. Und da die Verträge bei der Autoversicherung immer ein Jahr laufen, sind sie zum Ende des Kalenderjahres terminiert: Sie enden also zum 31. Dezember. Bei einer einzuhaltenden Kündigungsfrist von einem Monat, ist der Stichtag für wechselwillige Autofahrer somit der 30. November. Bis zu diesem Zeitpunkt muss die Kündigung bei der Versicherung vorliegen, damit diese zum 1. Januar des kommenden Jahres angenommen wird. Liegt die Kündigung bis zu jenem Zeitpunkt nicht vor, verlängert sich der bestehende Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.

Laut einer Studie des Kölner Analyseunternehmens YouGov zur Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung im Jahr 2019 kündigten zum zurückliegenden Jahreswechsel 5,1 Prozent der Versicherten ihre Kfz-Versicherung – nach 6,2 Prozent in 2018. Zuvor hatten demnach 22 Prozent der Kfz-Versicherten eine generelle Wechselneigung geäußert, ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr. Das ausschlaggebende Kriterium für die Suche nach einem neuen Kfz-Versicherer ist mit 59 Prozent immer noch ein günstiger Preis, wie YouGov herausfand. Gute Leistungen des Versicherers als weiterer Grund für den Wechsel folgen mit 37 Prozent und somit deutlichem Abstand an zweiter Stelle. Doch wie die Analysten feststellten, gewinnt dieser Aspekt zunehmend an Bedeutung.

Das heißt also, dass für die Kfz-Versicherungskunden nicht allein der Preis wichtig ist, sondern sie auch sicher sein wollen, dass sich ihr Kfz-Versicherer im Schadenfall als verlässlicher und serviceorientierter Partner erweist. Welche Kfz-Versicherer insgesamt kunden- und serviceorientiert aufgestellt sind, darüber gibt die aktuelle Untersuchung von ServiceValue Auskunft. Dafür wurden 2.784 Kundenurteile zu 30 Serviceversicherern und elf Direktversicherern eingeholt, wie die Analysegesellschaft erläutert. In der Wettbewerbsstudie ServiceAtlas Kfz-Versicherer 2020 bewerten Versicherte auf sieben Qualitätsdimensionen insgesamt über 30 konkrete Service- und Leistungsmerkmale. Dabei konnten sich die HUK-COBURG und HUK24 wiederum in der Spitzengruppe der Spitzenreiter beider Rankings positionieren.

Bei den Kfz-Serviceversicherern liegt die HUK-COBURG bei den Top 8, die mit sehr gut abschnitten, auf Rang 4. Und bei den „sehr guten“ Kfz-Direktversicherern belegt HUK24 einen hervorragenden zweiten Platz. Damit erreichten die Coburger in beiden Kategorien Spitzenwerte. Das erklärt, warum bei Deutschlands größtem Kfz-Versicherer mehr als 12 Millionen Fahrzeuge versichert sein sollen, wie das Unternehmen mitteilt.

In dem aktuellen ServiceAtlas Kfz-Versicherer finden sich in der Kategorie der Kfz-Serviceversicherer – alle jeweils mit der Bewertung „sehr gut“ – nur die Provinzial Rheinland, die LVM und die SV Sparkassenversicherung vor dem Branchenprimus. Ebenfalls sehr gut bewertet werden die Concordia, die ADAC Versicherungen, die Westfälische Provinzial und die Allianz. Sie bilden zusammen die Spitzengruppe in diesem Segment.

Im Gesamt-Ranking der Kfz-Direktversicherer werden die Generali-Tochter CosmosDirekt, HUK24 und die Sparkassen DirektVersicherung mit der Bestnote sehr gut beurteilt. Hier überzeugte HUK24 aus Kundensicht am stärksten beim „Kundenservice“ und bei der „Kundenkommunikation“.

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