All diese möglichen Unannehmlichkeiten können sich Auto- und Zweiradfahrer ersparen, wenn sie nur hin und wieder einen Blick auf ihr Kfz-Kennzeichen werfen. Das ist nicht nur ratsam, um sich Ärger vom Hals zu halten. Mit einem mängelfreien Fahrzeug ist man auch immer sicherer unterwegs.

Bedenken, dass die jeweilige Prüforganisation – sei es TÜV, DEKRA, GTÜ oder KÜS – signifikante Mängel am Fahrzeug finden könnte, müssen laut Statistik immer weniger Besitzer haben. Denn die Zahl der Fälle, in denen die Sachverständigen die technische Zulassung nicht verlängern, nimmt weiter ab. Nach Angaben des TÜV wurden zuletzt nur noch 22,6 Prozent aller zur HU vorgeführten Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln auffällig. Fahrzeug-Partnerschaften, „bis der TÜV uns scheidet“, halten also immer länger.

Am bequemsten für alle Beteiligten ist es, wenn man sich bei der Prüfstelle einen Termin zur Untersuchung geben lässt. Das kann per Hotline oder Internet geschehen. Zum fixierten Datum ist der Fahrzeugschein bzw. bei neueren Autos die Zulassungsbescheinigung Teil I mitzubringen. Dann geht alles seinen vorbestimmten Gang: Die HU beinhaltet rund 160 Prüfungen, an deren Ende noch eine kurze Probefahrt steht. Die Prüfer checken insbesondere Bremsen, Lenkung, Beleuchtung, Achsen und Räder, die Elektrik, Fahrgestell und Karosserie. Seit 2012 werden zudem elektronische Sicherheitsassistenten wie Airbag, ABS, ESP, Tempomat oder Abstandsregler unter die Lupe genommen.

Alle Prüfer arbeiten inzwischen eine bundesweit einheitliche Checkliste ab. Außerdem ist vorgeschrieben, dass der Prüfbericht eindeutige Erläuterungen zu den festgestellten Mängeln enthalten soll. Damit wird sozusagen der Reparaturauftrag für die Werkstatt mitgeliefert.

Fahrzeuge ohne Mängel erhalten gleich die neue Prüfplakette. Auch bei geringen Mängeln wird sie meist erteilt. Allerdings ist der Fahrzeughalter dann gefordert, den im Prüfbericht aufgeführten Mangel schnellstmöglich beseitigen zu lassen.

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