In manchen Regionen herrscht dann sogar Schneekettenpflicht, worauf die entsprechenden blauen Schilder hinweisen. Für solche Fälle sollten Kraftfahrer nicht nur von der Qualität der verwendeten Traktionshilfen her gut gerüstet sein – über die empfehlenswertesten Produkte geben zahlreiche Tests Auskunft. Experten raten zudem dazu, sich mit dem Anlegen der Schneeketten am Fahrzeug schon vor dem eigentlichen Einsatz in der Praxis bei einer „Trockenübung“ vertraut zu machen. Denn Schneeketten korrekt anzubringen, ist gar nicht so einfach, und nur richtig montierte Ketten leisten auch die gewünschten Dienste.

Grundsätzlich sollten Schneeketten auf der angetriebenen Achse angebracht werden, so der TÜV. Sie dürfen nicht zu fest, aber auch nicht zu locker auf den Reifen anliegen, um eine optimale Funktion zu gewährleisten und Beschädigungen zu vermeiden. Deshalb empfiehlt es sich, den Sitz der Ketten öfter zu kontrollieren und sie gegebenenfalls nachzuspannen.

So hilfreich sie auch sein können – Schneeketten sollten nur bei tatsächlichem Bedarf aufgezogen werden. Hierzu lautet die Faustregel der Fachleute: Solange es vernünftigerweise geht, ohne fahren, und sie so schnell wie möglich wieder entfernen. Das bedeutet konkret, dass die Ketten tatsächlich nur auf entsprechend schneebedeckten Straßen zum Einsatz kommen sollten, nicht jedoch auf Asphalt. Sonst wird der Verschleiß zu groß.

Wer übrigens glaubt, sich mit einem Satz Schneeketten die Anschaffung von Winterreifen sparen zu können, liegt völlig falsch. Denn die in der Straßenverkehrsordnung seit 2010 verankerte Pflicht, bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Schneeglätte, Eis- oder Reifglätte nur noch mit M+S-Reifen zu fahren, gilt.

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