Den deutlichen Anstieg der beanstandeten Fahrzeuge von zuvor rund 20 Prozent führt der Überwachungsverein allerdings nicht auf einen schlechteren Zustand der Autos zurück. Vielmehr werden seit 2012 mehr Mängel als erheblich eingestuft, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. Für diese Einschätzung spricht auch, dass der Anteil der technisch fehlerfreien PKW auf fast 62 Prozent stieg. Daher spricht der TÜV von einer „Mangelschere“, die sich 2013 weiter geöffnet habe.

Wer sein Fahrzeug demnächst wieder für eine Hauptuntersuchung (HU) vorführen muss, kann sich darauf anhand der Checklisten vorbereiten, die vom TÜV und der Prüfgesellschaft Dekra veröffentlicht wurden. Neben den erforderlichen Papieren wie Fahrzeugschein bzw. Zulassungsbescheinigung sollte man bei dem HU-Termin auch das gesetzlich vorgeschriebene Autozubehör, also Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste, vorweisen können. Ihr besonderes Augenmerk richten die Prüfer sodann auf Scheiben und Spiegel, die Bremsanlage, die Lenkanlage, die Beleuchtung und die anderen Teile der elektrischen Anlage. Laut aktuellem TÜV-Report werden insbesondere Fehler an den Leuchten auffällig oft festgestellt.

Nachsicht kennen die Kfz-Sachverständigen ebenfalls nicht, wenn sie Mängel an Achsen, Rädern und Reifen, deren Aufhängungen sowie an Fahrgestell, Rahmen und Aufbau entdecken. Darüber hinaus überprüfen sie auch sonstige Ausstattungen eines Autos und natürlich dessen Umweltbelastung durch Geräuschentwicklung, Abgase oder den Verlust von Flüssigkeiten.

Insgesamt bewertet der TÜV Report 2014 das Sicherheitsniveau der Pkw in Deutschland als hoch. Damit dies so bleibt und um ihren Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten, sollten alle Fahrzeughalter ihr Auto regelmäßig in einer qualifizierten Werkstatt warten lassen, raten die Kfz-Experten.

Links

Alle Recherche-Tipps

Den Recherche-Tipp jeden Mittwoch als E-Mail

Hinweise zum Datenschutz: Bei der Anmeldung werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht. Die Austragung aus unseren Verteilern ist jederzeit mit einer formlosen E-Mail an info@goslar-institut.de möglich.